Kurt Weinhold: Meine Tochter Cora, 1928
Das 1928 entstandene Bildnis zeigt die damals vierjährige Tochter des Künstlers Kurt Weinhold, der 1896 in Berlin geboren wurde und bis 1965 in Calw lebte. Die einfühlsame Darstellung des Mädchens zeugt von der künstlerischen Meisterschaft des figurativen Malers und seiner Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit.
Werke aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts sind immer seltener am Kunstmarkt zu finden. Die Böblinger Galerie ist nun neben der Stuttgarter Staatsgalerie die einzige museale Institution, die ein Bildnis der 1924 geborenen, alleinigen Tochter des Künstlers besitzt. Das Gemälde wird nach der Neukonzeption der Dauerausstellung ab Februar 2026 in der Städtischen Galerie zu bewundern sein.
Die großzügige Unterstützung der Böblinger Baugesellschaft und der Kulturstiftung der Kreissparkasse Böblingen ermöglichte es, den größten Teil der Ankaufskosten zu decken. Zusätzliche Spenden von Mitgliedern des Galerievereins trugen dazu bei, den Erwerb des Kunstwerks zu finanzieren. Der Galerieverein bedankt sich herzlich und mit Nachdruck bei allen Unterstützenden, die diesen wertvollen Sammlungs-Neuzugang möglich gemacht haben.
Foto (v.l.n.r.:) Sven Reisch (Leiter des Amts für Kultur der Stadt Böblingen), Heidrun Behm (Erste Vorsitzende des Böblinger Galerievereins e.V.), Rainer Ganske (Geschäftsführer der Böblinger Baugesellschaft mbH), Patrick Pajda (Vertreter der Kulturstiftung der Kreissparkasse Böblingen), Corinna Steimel (Leiterin der Städtischen Galerie Böblingen), Ruth Ringwald (Schriftführerin des Galerievereins), Markus Baumgart (Stellvertretender Vorsitzender des Galerievereins), Gunter Krieger (Schatzmeister des Galerievereins)
